Die Aufführungsmodalitäten - „Liebeskram ...“

Was wir brauchen, wo wir spielen möchten, wo eher nicht.

Liebeskram und so ... ist eine Produktion für einen Schauspieler, ohne grossen technischen Aufwand und ohne opulente Ausstattung.

Das ermöglicht einen Abend, der im Grunde genommen überall stattfinden kann, wo sich interessierte Menschen finden, die sich kulturell unterhalten lassen wollen.

Zwei Quadratmeter Bühne reichen aus, fokussiertes Licht und eine natürliche Akustik bilden die Basis für den Auftritt.
Platz für einen Barhocker, 2 Instrumente, 1 Notenständer sollte sie bieten, eventuell schwarzer Aushang. Fertig ist die Bühne.

Dauer der Vorstellung: ca. 1.15 Std.

Zu den Finanzen

Wir unterstützen art but fair, das heisst aber auch, dass wir um die oft prekäre finanzielle Ausstattung von Kleinkunstbühnen, Kunstvereinen und Liebhaberprojekten wissen.
Da bei Liebeskram und so ... wenige Personen mitverdienen müssen, der Aufwand sehr gering ist und es uns ein Anliegen ist, kulturelle Engagements dieser Art zu unterstützen, bleiben die Gagenvorstellungen moderat, flexibel gestaltbar und dem jeweiligen Veranstalter angepasst. Offenheit und Vertrauen sollten hierbei die Grundlage bei den Verhandlungen sein.

Gesichert sein sollten: Spesen für An- und Abfahrt, ein Abendessen, eventuell ein Bett für die Nacht

Verhandelbar sind: Auftrittsgage, Beteiligung an den Abendeinnahmen, Kollekte

Buchungszeitraum: November 2017 bis April 2018
Premiere : 23. November 2017 im Kultursaal des Bärenhofs in Elgg

Zu buchen über: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! /weitere Infos über: www.schaudasspiel.com

 

Die Aufführungslokalitäten MEPHISTO’s Geist

Was wir brauchen/wo wir spielen können und möchten, wo eher nicht.

Jede Produktion hat eine eigene Grösse und Kommunikationsform. Diese definiert sich nach dem Inhalt und dem Realisierungskonzept.

MEPHISTO’s Geist stellt eine Theaterprobe dar, die „per Zufall“ im Proberaum, auf einer Probebühne oder warum nicht auch, wenn die Produktionsbedingungen eines Hauses es zulassen, auf der grossen Bühne eines Theaters stattfindet, das eine Inszenierung von Faust 1 und 2 angehen könnte. Das ist also kein kleines Haus. Die Probebühne muss diese Aussage zulassen. Ein Loch kann es nicht sein, dann schon eher ein Tisch in einer Kantine oder Restaurant, wo sich der „Schauspieler“ vor der Probe einfindet.

MEPHISTO’s Geist ist eine kleine Produktion – es spielt ja nur ein Schauspieler. Aber es ist kein Monolog, es ist ein Dialog des Schauspielers mit sich in der Orientierung in einem Text- und in einem Bühnenraum und mit einem Publikum, das „zur Probe“ mal ins Schauspiel geht, das „mal“ sehen will wie Theater entsteht, gemacht wird, begründet und sich einer Idee verpflichtet.

Eine gewisse Grösse muss der Raum haben, optimal wären es 10x10 Meter, eine offene Probebühne darstellend. Eine markierte Dekoration, Aushang und Probeninfrastruktur wie Stühle, Sessel, Leiter, Kleiderständer, Beleuchtungspult, Regietisch, Radio/CD-Player, Kaffeekocher, Tassen, leere und volle Flaschen, Aschenbecher (bitte leere), Bodenmarkierungen, Abgrenzungen, Schranken, Matten usw. sollten die Ästhetik einer „stehenden“ Probebühne definieren (Einrichtung normalerweise am Vorstellungstag, ca. 6 Stunden).

Die Grösse des Publikums sollte dieser Dimension und Probesituation entsprechen: rund 100 Personen sollten auch in einem sehr grossen Raum ein Maximum sein, sie werden sich in der Nähe der Bühne platzieren. Der Schauspieler geht seinen gewohnten Gängen, Bedürfnissen und Räumen nach, und definiert sie dadurch für das Publikum als Inszenierungsidee.

Der Raum sollte ein geschlossener und fensterloser Raum sein, jedenfalls vollständig verdunkelbar. Er sollte eine der Raumgrösse entsprechende Beleuchtung haben, die „Probenbeleuchtung“ sollte Aufführungsqualität für sechs abgespeicherte Theaterstimmungen bieten. Die Lichtstimmungen werden vom Schauspieler ausgelöst.

Im Lauf der Aufführung werden drei von der Theaterpraxis und -Feuerwehr zugelassene TÜV-geprüfte Bühnenrauchblitze zur Explosion gebracht. Vorhandene Rauchmelder müssten abgeschaltet werden.

 

Zu den Finanzen

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Wir unterstützen und sind Mitglied von „artbutfair.org“, einem Verein, der sich  für fairen und respektvollen Umgang innerhalb des Kulturbetriebs einsetzt.
Deshalb möchten wir auch Transparenz bei der Aufstellung unserer Produktionskosten herstellen, um einen fairen Aufführungspreis zu dokumentieren.

Unsere Kosten müssen folgende Auslagen decken können:

- Schauspielgage
- Autorentantiemen
- Reise- und Transportkosten
- Spesen und Übernachtung (bei Bedarf)
- AHV, IV, BU

Kosten pro Vorstellung: CHF 1750.00

Bei besonderen Umständen können wir über die obigen Posten verhandeln.


Was wir über die Theatervorstellung hinaus auf Wunsch bieten können:

- Plakat, nach Vereinbarung mit dem Eindruck für Ihre Vorstellung(en)
- Vorstellungsflyer als Gratis-Programm, nach Vereinbarung mit Eindruck für Ihren Ort
- Ein Publikumsgespräch nach der Vorstellung
- Einführungsgespräche zu Goethe und Faust können insbesondere für ein junges Publikum
  angeboten werden
- Die Vorstellungen sind aber für fast jedes Publikum selbsterklärend und müssen nicht
  eingeführt werden